Surfroam
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Der Datenverbrauch digitaler Nomaden folgt selten einem ordentlichen monatlichen Muster: Manche Wochen bringen viele Videoanrufe und Cloud-Uploads mit sich, andere fast nichts, wenn man größtenteils aus einem Co-Working-Space mit eigenem WLAN arbeitet. Surfroam, seit 2016 aktiv, ist um diese Unregelmäßigkeit herum gebaut, mit Abrechnung pro Kilobyte und Guthaben-Stufen mit Übertrag, sodass ungenutzte Daten aus einer ruhigen Woche in eine geschäftigere übertragen werden, statt in einem festen Monatszyklus zurückgesetzt zu werden.
Die Stufenstruktur, ULTRA, PLUS und GLOBAL, bestimmt, wie groß das Guthaben sein und übertragen werden kann. Preise und Abdeckungsdetails sind es wert, direkt für die konkreten Reiseziele geprüft zu werden, bevor man sich festlegt, da Surfroam keine so detaillierte länderweise Aufschlüsselung veröffentlicht wie manche größere Konkurrenten. Der Dienst ist rein datenbasiert und auf lange Aufenthalte ausgerichtet statt auf einen zweiwöchigen Urlaub, bei dem der Übertragsvorteil keine Zeit hat, sich auszuzahlen. Er ist eine sinnvolle Option für Nomaden, die alle paar Monate aufladen, statt für einen neuen Tarif zu bezahlen, den sie vielleicht nicht vollständig nutzen.